Die Kraft der Verständigung:
Interreligiöse Bildung
In einer Welt, die immer vielfältiger wird, ist es essentiell, Verständnis und Toleranz zwischen verschiedenen Menschen zu fördern. Unser Bildungsansatz ist, pädagogische Fachkräfte in ihrer interreligiösen und religionssensiblen Kompetenz zu stärken. Auf diese Weise schaffen wir eine Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben.

Warum ist interreligiöse Bildung wichtig?
Die heutigen Herausforderungen, wie verschieden Formen von Diskriminierungen, Radikalisierungen und gesellschaftliche Spannungen, erfordern einen proaktiven Ansatz. Indem wir ein Umfeld schaffen, in dem Fragen zu Glauben und Spiritualität offen besprochen werden können, ermöglichen wir es Teilnehmenden, Vorurteile abzubauen und Empathie zu entwickeln. Unsere Fortbildungen sind darauf ausgelegt, eine Umgebung zu fördern, in der alle Stimmen gehört und respektiert werden. Unser Ziel ist dabei die Stärkung der interreligiösen Kompetenzen von Fachkräften.
Welche Lösung bietet amuna gUG?
Unsere Fortbildungen bieten praxisnahe Ansätze zur interreligiösen Bildung, die sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Erfahrungen vereinen. Durch die Fortbildungen, dem Netzwerk und dem wissenschaftlichen Beirat wird das Verständnis für die Vielfalt der Religionen gestärkt. Unsere Vision ist durch unsere innovative Bildungsansätze die Toleranz und das Verständnis zu fördern und somit einen wichtigen Beitrag zu einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft zu leisten. Wir glauben an die Kraft der Bildung, die Unterschiede überwindet und Brücken zwischen den Menschen baut.
Begriffsdefinitionen
Interreligiöse Bildung vermittelt Wissen über unterschiedliche Religionen, fördert den respektvollen Austausch zwischen Glaubensgemeinschaften und unterstützt die Entwicklung von Kompetenzen im Umgang mit religiöser Vielfalt. Sie befähigt Lernende, sich in einer pluralen religiösen Landschaft zurechtzufinden und dialogfähig zu sein (Schweitzer 2014).
Religionssensibilität ist eine Haltung, die die Vielfältigkeit von Religion wahrnimmt und ihre individuellen und kollektiven Ausdrucksformen als individuelle Religiosität anerkennt. Sie umfasst die Wahrnehmung, Wertschätzung und den respektvollen Umgang mit den religiösen Überzeugungen und Praktiken anderer Menschen (Roggenkamp 2020).
